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Komm mit mir in den Wald!

1. Begleite Kurrekott!

Hallo! Ich heiße Kurrekott und bin ein Eichhörnchen. Ich lebe hier im Brunnsskogen-Gebiet. Komm mit mir in den Wald! Ich möchte dir ein paar schöne Plätze zeigen und dir einige meiner Freunde vorstellen.

Dieser weiß markierte Naturpfad ist 1,3 Kilometer lang.
Er verläuft teilweise durch sehr hügeliges Gelände
und manchmal musst du über Wurzeln und Felsen klettern.
Am Anfang steigt man über eine steile Treppe auf die Anhöhe Uvberget, dann führt der Weg durch den Wald zum See Trollsjön, zum Durchgang Rävahiet und schließlich hierher zurück. Mach Augen und Ohren auf und freu dich an der schönen Natur von Brunnsskogen!

2. Insektenhotel

Insekten sind superinteressant!
Und sie sind wichtig für die Pflanzen und die anderen Tiere im Wald.
Und für den Menschen. Schmetterlinge, Hummeln und Wildbienen helfen beim Bestäuben der Pflanzen, sodass sie Früchte und Samen bilden können. Äpfel, Erdbeeren und Kirschen zum Beispiel. Ich liebe Nüsse und Samen! Lecker! Kannst du hier Insekten sehen?

Wir können vielen bedrohten Insekten helfen, indem wir Wohnungen für sie bauen. Wildbienen wollen zum Nisten gern verschieden große Löcher. Die Löcher müssen mindestens 5 Zentimeter tief sein. Wir können auch dafür sorgen, dass Pflanzen wachsen, die gut für Insekten sind. Obstbäume und Wiesenblumen beispielsweise. Sie liefern den Insekten Futter in Form von Nektar und Pollen.

Die Rote Mauerbiene ist in Gärten häufig. Sie wohnt gern in Insektenhotels.

3. Gewöhnlicher Tüpfelfarn – Sporen statt Samen

Der Gewöhnliche Tüpfelfarn ist eine kleine Farnart.
Er ist das ganze Jahr über grün, auch im Winter.
Der Farn wächst gern auf Steinen und Felsen.
Sein Wurzelstock ist essbar, er hat einen bittersüßen Geschmack, fast wie Lakritze. Aber wir Eichhörnchen finden ihn ekelig. Bäh!
Ihr Menschen habt den Wurzelstock früher als Medikament gegen Husten verwendet. Auf der Unterseite der Farnblätter sind oft braune Tupfen zu sehen. Sie enthalten Sporen, mit denen sich der Farn vermehrt. Die Sporen werden vom Wind weggetragen.
Der Wind hilft also dabei, dass der Farn an neuen Stellen wachsen kann. Entdeckst du braune Punkte mit Sporen?

Gewöhnlicher Tüpfelfarn

4. Uvberget

Wir Eichhörnchen haben überhaupt keine Höhenangst.
Wir lieben es, ganz oben in einem schwankenden Baum zu sitzen.
Von offenen Plätzen wie diesem halten wir uns aber fern.
Denn hier ist es gefährlich für uns.
Hier kann zum Beispiel ein Uhu auftauchen, der uns fressen will.
Oh, da ist ja einer! Siehst du ihn? Nichts wie weg hier!

Der Aussichtspunkt Uvberget ist 30 Meter hoch.
Im Norden siehst du den Ort Ronneby mit seinem alten Wasserturm,
im Süden das Hotel Ronneby Brunn und das Erlebnisbad Ronneby Brunnsbad. Und im Osten, zwischen den Bäumen, kann man das Informationszentrum ahnen.

Der Uhu ist die größte Eulenart.
Er jagt nachts und frisst gern Mäuse und Ratten.

5. Gewöhnliche Fichte und Fichtengallenläuse

Die Fichte ist der häufigste Baum in Schweden.
Und das finden wir Eichhörnchen gut.
Denn die Fichte hat Zapfen mit köstlichen Samen.
Wir Eichhörnchen können von Samen nie genug bekommen.
Besonders nicht im Winter, wenn keine Beeren, Pilze und Insekten zu finden sind.
Aber es ist wirklich eine Pusselei, an die Samen zu kommen.
Sie sitzen nämlich ganz im Inneren der Zapfen.
Wenn ich 30 Fichtenzapfen am Tag esse bin ich schön satt.
Dann komme ich gut bis zum nächsten Tag aus.

Wenn du die Zweige der Fichte genau betrachtest, kannst du sogenannte Ananasgallen erkennen. Die schuppigen Gallenkugeln heißen so, weil sie wie kleine Ananasfrüchte aussehen.
In den Gallen wachsen Fichtengallenläuse heran. In jeder Galle finden mehr als 100 junge Blattläuse Nahrung und Wohnung.
Im Laufe des Sommers wachsen die Fichtengallenläuse und bekommen Flügel.
Dann verlassen sie die Fichte und suchen eine Lärche auf.
Auf diesem Baum leben sie bis zum Herbst.

6. Heidelbeeren und Preiselbeeren – die Schätze des Waldes

Heidelbeeren finde ich total lecker!
Preiselbeeren schmecken auch nicht schlecht, sind aber ein bisschen sauer.
Beide Beerenarten sind sehr gesund.
Wenn man sie frisst, wird man stark und bleibt man putzmunter. Berühr doch mal die Blätter der beiden Pflanzen, sie fühlen sich ganz unterschiedlich an!
Die Blätter der Heidelbeere sind dünn und fallen im Herbst ab.
Die Blätter der Preiselbeere sind dick und hart;
sie werden nicht abgeworfen – nicht einmal im Winter.

Heidelbeere
Preiselbeere

7. Tote Bäume spenden Leben

Tote Bäume sind toll.
Denn sie sind voller Leben.
Auf ihnen wachsen Pilze, Moose und Flechten.
Und in ihnen finden viele Insekten Nahrung und Wohnung.
Auch Vögel und Fledermäuse mögen tote Bäume.
Spechte können sich in ihnen eine Wohnung bauen
und in Form von Insekten Futter finden.
Siehst du den Schwarzspecht im Baum?

Viele Insekten können nur in toten Bäumen leben.
Eine seltene Art, die hier im Brunnsskogen-Gebiet vorkommt,
ist der Hirschkäfer. Er lebt 4 bis 5 Jahre als Larve in toten Baumstämmen, Baumstümpfen und Wurzeln. Die fertig entwickelten Käfer paaren sich im Juni. Tote Bäume sind lebenswichtig für den Wald.

Hirschkäfer
Schwarzspecht

8. Gewöhnliche Kiefer – Lieblingsbaum des Kolkraben

Nun haben wir den Kiefernwald erreicht.
Die Kiefer braucht nicht viel, um zu überleben.
Sie kommt mit wenig Wasser aus und benötigt fast keine Erde.
Deshalb kann sie auch hier auf dem Gipfel der Anhöhe wachsen.
In den Zapfen der Kiefer finden sich viele Samen.
Mmh, die schmecken sooo gut!
Entdeckst du ein paar Kiefernzapfen?

Der Kolkrabe fühlt sich im Wald so richtig wohl.
Sein Nest baut er am liebsten ganz oben in einer Kiefer.
Der Kolkrabe ist schlau und sein Gehirn ist größer als das der meisten anderen Vogelarten. Ein Kolkrabe kann 15 Jahre alt werden.
Kolkraben-Paare bleiben ihr ganzes Leben lang zusammen. Und die meisten Kolkraben wohnen immer im selben Gebiet.
Siehst du den Kolkraben im Baum?

Kolkrabe

9. Vögel lieben Nistkästen

Viele Vögel haben Schwierigkeiten eine gute Wohnung zu finden.
Dieses Problem haben wir Eichhörnchen nicht, denn wir bauen unsere Nester hoch oben in Fichten.
Um den Vögeln zu helfen, könnt ihr Menschen Nistkästen bauen und aufhängen.
Es gibt aber keinen Nistkasten, der sich für alle Vögel eignet.
Wie viele Nistkästen und Vögel entdeckst du?

Der Star ist ein dunkler Vogel.
Sein schönes Gefieder hat helle Flecken und glänzt wie Metall.
In Blekinge gehört der Star zu den frühesten Frühlingsvögeln.
Der Star brütet in der Nähe des Menschen und ohne Weiteres in Nistkästen.
Er ist vor allem bekannt für seine Stimme. Der Star hat einen abwechslungsreichen Gesang und macht gern andere Vögel nach.
Stare ziehen früh im Herbst in Schwärmen weg.
Manchmal sind Tausende von Vögeln in einer Gruppe,
die dann aussieht wie eine schwarze Wolke.

Star

10. Der See Trollsjön

Wir Eichhörnchen können Wasser nicht ausstehen.
Brr! Beim Baden wird der Pelz so nass und kalt.
Aber die Kröten und Ringelnattern hier am See sind gar nicht wasserscheu.
Die Kröten springen schon früh im Frühling, während der Paarungszeit, ins Wasser.
Kröten- und Froscheier werden Laich genannt. Kröten laichen in langen Schnüren, Frösche legen klumpige Laichballen ab.
Nach dem Laichen gehen die Kröten wieder an Land.
Sie halten sich am Ufer und im Wald auf, während sich ihr Laich im See entwickelt, bis schließlich Kaulquappen aus den Eiern schlüpfen.

Der Trollsjön bekam seinen Namen, als die Firma Hälsobrunnen AB 1873 das Gebiet um den See kaufte. Vorher hieß das Gewässer Bålebrogölen. Das klang nicht reizvoll genug, um die Kurgäste an den See zu locken.

Erdkröte
Ringelnatter

11. Europäischer Dachs – schläft im Winter

Darf ich vorstellen: mein Freund, der Dachs!
Er kann prima graben.
Im Boden findet der Dachs Leckerbissen wie Insekten und Wurzeln,
und dort buddelt er sich auch seinen Bau.
Dachswohnungen sind oft so groß wie ein Schloss.
Sie haben Wohnräume auf mehreren Etagen und viele Eingänge.
Manche Baue werden über 100 Jahre genutzt.
Im Spätherbst versammelt sich die ganze große Dachsfamilie
zum Schlafen im Bau.
Dann ruhen die Dachse bis zum Ende des Winters in ihrer Wohnung.
Das können wir Eichhörnchen nicht.
Wir müssen die ganze Zeit fressen.

12. Rotfuchs

Der Fuchs ist ein schlaues Tier.
Ihm gehe ich aus dem Weg.
Füchse fressen nämlich gern kleine Lebewesen wie mich.
Aber zum Glück können sie gar nicht gut klettern.
Du kannst gern zum Fuchs gehen und dich auf ihn setzen.

Die Schlucht, durch die du bald kommst, haben Menschen vor etwas mehr als 100 Jahren angelegt. Sie sprengten den Fels, um Wasser von dem See Trollsjön zum großen alten Hotel Ronneby Brunn zu leiten.

13. Buchenwald – schattig und bunt

Jetzt sind wir im Buchenwald angekommen.
Hier wachsen also vor allem Buchen.
Buchenwälder finde ich wirklich schön.
Mir gefällt das üppige Grün im Frühjahr
und das fröhliche Orange im Herbst.
Siehst du ein paar hübsche Laubblätter?

Buchenwälder sind oft reich an Nährstoffen und Wasser,
aber sie sind auch schattig.
Das Laub der Buchen bildet ein dichtes, grünes Dach, durch das fast kein Licht dringt.
Die Pflanzen auf dem Boden blühen früh im Frühling,
bevor an den Bäumen Blätter wachsen.
Buschwindröschen, Waldmeister und Zwiebel-Zahnwurz sind einige der Pflanzen, die sich hier wohlfühlen.

Waldmeister
Zwiebel-Zahnwurz

14. Stieleiche – voller Leben

Die Eiche ist der beliebteste Baum im Wald.
In alten Eichen fühlen sich viele verschiedene Moose, Pilze, Insekten und Vögel wohl.
An den alten Bäumen gibt es häufig faule und hohle Stellen.
Das ist prima!
Dort können sich Insekten, Vögel und Fledermäuse verstecken.
Auch wir Eichhörnchen finden dort gute Schlupfwinkel.
Hast du meinen Freund, den Kleiber, schon getroffen?
Der Kleiber ist ein flinker, lautstarker kleiner Vogel.
Mit seinem schwarzen Augenstreif sieht er aus wie ein Bandit.
Der Kleiber ist der einzige Vogel, der kopfüber klettern kann.
Wie wir Eichhörnchen legt der Kleiber für den Winter einen Futtervorrat aus Eicheln an.
Siehst du einen Eichenbewohner?

Kleiber
Eichel

15. Gewöhnliche Hasel

Die Hasel ist meine Lieblingspflanze!
Und weißt du warum?
Genau, weil ich Haselnüsse liiiebe.
Im Herbst sammle ich so viele wie möglich
und verstecke sie in alten Bäumen und Baumstümpfen.
Je kälter der Winter, desto besser schmecken sie.
Es war toll, dass du mich auf dem Eichhörnchen-Pfad begleitet hast.
Wenn du noch mehr über mich und den Wald erfahren möchtest,
kannst du das Informationszentrum Naturum besuchen.
Tschüss!

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